Rechtliches Legal
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen The Holzingers — Weddings & Events (im Folgenden „WP“ oder „Wedding Planner“) und privaten Kunden (Verbraucher im Sinne des KSchG) betreffend Dienstleistungen im Bereich Hochzeits- und Eventplanung.
1.2. Maßgeblich für Art und Umfang der Leistungen sind das jeweilige Angebot, Auftragsschreiben sowie allfällige schriftliche Individualvereinbarungen. Individuelle Vereinbarungen gehen diesen AGB vor.
1.3. Zwingende gesetzliche Bestimmungen, insbesondere des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG), des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes (FAGG), des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) sowie datenschutzrechtliche Bestimmungen bleiben unberührt.
1.4. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB sowie nachträgliche Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der Schriftform (einschließlich E-Mail).
1.5. Schriftlichkeit im Sinne dieser AGB liegt auch bei Kommunikation per E-Mail oder vergleichbaren elektronischen Kommunikationsmitteln vor.
2.1. Der Wedding Planner erbringt Dienstleistungen im Bereich Hochzeits- und Eventplanung, insbesondere Beratung, Konzeption, Organisation, Budgetplanung, Koordination und Betreuung von Veranstaltungen.
2.2. Der WP kann je nach Vereinbarung insbesondere folgende Leistungen übernehmen: Vollplanung oder Teilplanung von Hochzeiten und Events; Erstellung von Ablaufplänen und Konzepten; Budgetplanung und Budgetüberwachung; Vermittlung und Koordination von Dienstleistern; Betreuung am Veranstaltungstag; Kommunikation mit Dienstleistern und Locations; Dekorations- und Designkonzepte; Zeit- und Ablaufmanagement.
2.3. Der WP schuldet keinen bestimmten Erfolg der Veranstaltung, sondern eine sorgfältige, fachgerechte und dem vereinbarten Leistungsumfang entsprechende Organisation und Koordination.
2.4. Der WP ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Subunternehmer oder Erfüllungsgehilfen heranzuziehen.
2.5. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, sind folgende Leistungen nicht Vertragsgegenstand: Besorgung persönlicher Gegenstände, rechtliche oder steuerliche Beratung, Sicherheitsprüfungen von Veranstaltungsorten, technische Prüfungen, Einholung behördlicher Genehmigungen, operative Durchführung durch Drittanbieter.
2.6. Kostenvoranschläge sowie die Erstellung umfangreicher Konzepte oder Designpräsentationen können gesondert verrechnet werden, sofern dies vorab vereinbart wurde.
3.1. Der WP kann im Namen und auf Rechnung der Kunden Kontakte zu Drittanbietern vermitteln, insbesondere zu: Locations, Caterern, Fotografen und Videografen, Floristen, Musikern und DJs, Technikdienstleistern, Dekorationsunternehmen, Stylisten, Künstlern.
3.2. Verträge über Leistungen dieser Drittanbieter kommen ausschließlich zwischen den Kunden und dem jeweiligen Dienstleister zustande.
3.3. Der WP haftet nicht für Leistungen, Lieferungen, Verzögerungen, Ausfälle oder sonstige Pflichtverletzungen der vermittelten Dienstleister, sofern den WP kein eigenes Auswahl-, Organisations- oder Informationsverschulden trifft.
3.4. Der WP ist berechtigt, im Rahmen der Veranstaltungsvorbereitung und -koordination nach gesonderter Bevollmächtigung im Namen der Kunden organisatorische Absprachen mit Dienstleistern vorzunehmen.
3.5. Sollte ein Dienstleister kurzfristig ausfallen, wird sich der WP bemühen, geeigneten Ersatz vorzuschlagen. Ein Anspruch auf Bereitstellung eines Ersatzdienstleisters besteht jedoch nicht.
4.1. Die Kunden verpflichten sich, sämtliche für die Planung und Durchführung der Veranstaltung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Entscheidungen vollständig und rechtzeitig bereitzustellen.
4.2. Verzögerungen oder Mehrkosten, die durch verspätete Mitwirkung, nachträgliche Änderungswünsche oder unvollständige Angaben der Kunden entstehen, gehen zu Lasten der Kunden.
4.3. Der WP wird die Kunden über absehbare Mehrkosten oder wesentliche Auswirkungen auf Budget oder Ablauf rechtzeitig informieren.
4.4. Die Kunden verpflichten sich, dem WP realistische Budgetvorgaben mitzuteilen. Der WP wird das vereinbarte Budget nach bestem Wissen und Gewissen berücksichtigen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung des Budgets besteht jedoch nicht.
4.5. Erweiterungen des ursprünglich vereinbarten Leistungsumfangs können gesondert verrechnet werden.
5.1. Angebote des WP sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
5.2. Änderungen des Veranstaltungsumfangs, der Gästeanzahl, des Veranstaltungsortes oder wesentlicher Programmpunkte nach Vertragsabschluss können zu zusätzlichen Kosten führen.
5.3. Zusätzliche Leistungen, die nicht vom ursprünglichen Auftrag umfasst sind, werden gesondert nach Aufwand oder gemäß individueller Vereinbarung verrechnet.
5.4. Verschiebungen des Veranstaltungstermins bedürfen der schriftlichen Zustimmung des WP. Entsteht dadurch zusätzlicher organisatorischer Aufwand, ist der WP berechtigt, ein angemessenes Zusatzhonorar zu verrechnen.
6.1. Gesetzliche Rücktrittsrechte der Kunden, insbesondere nach KSchG und FAGG, bleiben unberührt.
6.2. Darüber hinaus wird folgendes vertragliches Rücktrittsrecht vereinbart: kostenfreier Rücktritt binnen 3 Tagen ab Vertragsabschluss; Rücktritt bis 12 Wochen vor dem Veranstaltungstermin: 25 % des vereinbarten Honorars; Rücktritt bis 8 Wochen vor dem Veranstaltungstermin: 50 % des vereinbarten Honorars; Rücktritt innerhalb von 8 Wochen vor dem Veranstaltungstermin: 80 % des vereinbarten Honorars; Rücktritt innerhalb von 14 Tagen vor dem Veranstaltungstermin: 100 % des vereinbarten Honorars.
6.3. Bereits erbrachte Leistungen, verbindlich beauftragte Zusatzleistungen sowie nicht mehr stornierbare Fremdkosten sind unabhängig davon jedenfalls zu ersetzen.
6.4. Der WP wird sich ersparte Aufwendungen anrechnen lassen. Den Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.
6.5. Ein Rücktritt bedarf der Schriftform.
7.1. Ereignisse höherer Gewalt, insbesondere Naturkatastrophen, Unwetter, Pandemien, behördliche Verbote, Streiks, Krieg, Terrorereignisse oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs der Vertragsparteien, berechtigen beide Parteien zur Anpassung oder Verschiebung der Veranstaltung.
7.2. Ist eine Durchführung dauerhaft unmöglich oder wirtschaftlich unzumutbar, kann der Vertrag von beiden Seiten beendet werden.
7.3. In diesem Fall hat der WP Anspruch auf Vergütung der bis dahin tatsächlich erbrachten Leistungen sowie auf Ersatz bereits entstandener, nicht mehr stornierbarer Kosten.
7.4. Weitergehende Schadenersatzansprüche wegen des Ausfalls der Veranstaltung sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
8.1. Der WP haftet ausschließlich für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
8.2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der WP – außer bei Personenschäden – nur für typische und vorhersehbare Schäden.
8.3. Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden oder reine Vermögensschäden ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
8.4. Die Haftung des WP für Sach- und Vermögensschäden ist – soweit gesetzlich zulässig – mit der Höhe des zweifachen vereinbarten Nettohonorars begrenzt.
8.5. Für Leistungen Dritter, insbesondere vermittelter Dienstleister, übernimmt der WP keine Haftung.
8.6. Die Kunden bleiben Veranstalter der Hochzeit bzw. Veranstaltung und tragen die Verantwortung für sämtliche behördlichen Genehmigungen, Abgaben, Gebühren, Versicherungen sowie urheberrechtliche Entgelte (z.B. AKM).
9.1. Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Zahlungsbedingungen: 50 % Anzahlung bei Auftragserteilung, weitere Teilzahlungen nach Projektfortschritt möglich; Restzahlung spätestens 7 Tage nach der Veranstaltung.
9.2. Der WP ist berechtigt, Barauslagen, Reisekosten, Nächtigungskosten, Gebühren sowie Zahlungen an Drittanbieter gesondert in Rechnung zu stellen.
9.3. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen.
9.4. Sämtliche Preise verstehen sich in Euro. Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich Preise inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer.
9.5. Erfolgt die Tätigkeit als Kleinunternehmer gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG, wird dies im Angebot und in den Rechnungen ausdrücklich ausgewiesen.
10.1. Sämtliche vom WP erstellten Konzepte, Designs, Ablaufpläne, Moodboards, Checklisten, Präsentationen, Entwürfe und sonstige Unterlagen bleiben geistiges Eigentum des WP.
10.2. Mit vollständiger Zahlung des vereinbarten Honorars erhalten die Kunden ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur einmaligen Durchführung der konkret geplanten Veranstaltung.
10.3. Jede darüber hinausgehende Nutzung, Veröffentlichung, Weitergabe, Vervielfältigung oder gewerbliche Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des WP.
11.1. Personenbezogene Daten der Kunden werden ausschließlich unter Einhaltung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO, verarbeitet.
11.2. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur Vertragserfüllung, Kundenbetreuung sowie zur Durchführung der vereinbarten Leistungen.
11.3. Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dienstleister erfolgt ausschließlich im zur Vertragsabwicklung erforderlichen Umfang.
11.4. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des WP.
11.5. Die Veröffentlichung von Fotos oder Videos der Veranstaltung zu Marketingzwecken erfolgt ausschließlich nach gesonderter ausdrücklicher Zustimmung der Kunden.
12.1. Wird der Vertrag im Fernabsatz oder außerhalb der Geschäftsräume des WP abgeschlossen, steht Verbrauchern nach Maßgabe des FAGG grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu.
12.2. Die Kunden werden gesondert über die Voraussetzungen, Fristen und die Ausübung des Widerrufsrechts informiert.
13.1. Die Vertragsparteien verpflichten sich, Streitigkeiten zunächst im Wege einer außergerichtlichen Einigung zu lösen.
13.2. Vor Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens kann ein eingetragener Mediator beigezogen werden. Die Kosten einer Mediation tragen die Parteien grundsätzlich jeweils zur Hälfte, sofern nichts anderes vereinbart wird.
14.1. Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.
14.2. Zwingende Verbraucherschutzbestimmungen des Staates, in dem die Kunden ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, bleiben unberührt.
14.3. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – das für den Wohnsitz der Kunden örtlich zuständige Gericht.
14.4. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Mai 2026